| Vorwort
Auf dem Videospielmarkt sieht es im Hause Atari in 1983 sehr schlecht aus. Das 2600er wollte man immer weniger haben und das 5200er war in den Staaten nicht der Renner. Die Strategie zugunsten der 8-Bit Computerserie "XL" in Europa auf die Einführung des 5200er Systems zu verzichten ging leider auch nicht auf. Die eierlegende Wollmilchsau sollte entwickelt werden. Ein Gerät, das sowohl 2600er Games spielen konnte als auch die Leistung einer 5200er Konsole haben sollte. Unter dem Codenamen "Maria" bastelten von nun an die besten Ingenieure und Techniker an der Entwicklung der neuen Wunderkonsole, die 1984 dann ihren verdienten Namen Atari 7800 (issjaklarnäh??? 2600+5200!!!) bekommen sollte. Die Vorteile nochmal im Kurzen: Fast vollständige Kompatibilität zu den 2600er Spielen, gefälligere Form als beim 5200er, wieder digitale Steuerknüppel die nicht mit den Verschleißproblemen der 5200er Probanden zu kämpfen hatten. Es gab das Teil in zwei Versionen. Als NTSC-Konsole mit eingebautem Missile Command , dezentem Atari-Regenbogen und "Pro"-Schriftzug. Als PAL-Konsole mit eingebautem Asteroids großem Atari-Regenbogen und ohne den "Pro"-Schriftzug. Atari selbst ging es immer schlechter und der Tag sollte kommen an dem sich der Warner-Konzern von seiner einstigen Perle trennte. Jack Tramiel kaufte. Der Ex-Chef von Commodore hatte es nicht mit Videospielen. "Business is war!", wie er sagte, hatte er mit der Atari-Computer-Abteilung die Keule gegen Commodore in der Hand. Daß da die Videospiele erstmal gestrichen wurden ist aus der tramielschen Sichtweise sicherlich klar! Erst 1986 kam der 7800er dann auf den Markt. Gegen die Konkurrenz hatte es keine Chance mehr und verschwand ganz leise im Jahre 1991 aus den Spielwarengeschäften und Warenhäusern... |
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Peter E-Mail: elch@peterschmitz.com |
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